Investitionen: Tebboune nennt Januar 2027 als Starttermin
Abdelmadjid Tebboune traf am 14. Oktober im Internationalen Konferenzzentrum in Algier mit Wirtschaftsvertretern zusammen. Die Initiative ging vom Rat für die wirtschaftliche Erneuerung Algeriens (CREA) aus. Der Präsident bezeichnete die Unternehmer als strategische Partner des Staates und warb für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft, die globalen Schwankungen standhält.
Laut TSA kündigte er an, dass die nationale zentrale Anlaufstelle für Investitionen ab dem 1. Januar 2027 offiziell umgesetzt werden soll. Omar Rekkache, Leiter der algerischen Investitionsförderagentur AAPI, soll den Übergang begleiten. Tebboune versicherte zudem, der Staat werde seine soziale Rolle beibehalten.
Quelle: TSA
Ständiger Ausschuss soll Importanträge prüfen
Wie Radio Algérienne berichtet, schafft das im Amtsblatt Nr. 72 veröffentlichte Dekret 26/327 einen ständigen Ausschuss beim Minister für Außenhandel und Exportförderung. Unter dessen Vorsitz soll das Gremium Importanträge prüfen und zu jedem Vorgang eine Stellungnahme abgeben.
Erfasst sind auch Einfuhren für den Eigenbedarf von Unternehmen in Produktion und Dienstleistung. Für sensible oder vorrangige Waren ist eine dringliche Bearbeitung vorgesehen, um die Versorgung und den Betrieb von Produktionsanlagen zu sichern. Der Minister muss dem Premierminister wöchentlich über die Arbeit des Ausschusses berichten.
Quelle: Radio Algérienne
Anliegen nichtmuslimischer Religionsgemeinschaften beraten
Das Ministerium für religiöse Angelegenheiten und Wakfs berichtete am 14. Oktober über eine Sitzung der Nationalen Kommission für nichtmuslimische Religionsausübung. Sie hatte am 13. Oktober unter dem Vorsitz von Youcef Belmehdi stattgefunden. Im Mittelpunkt standen Anliegen der betroffenen religiösen Vereinigungen.
In der von TSA zitierten Mitteilung bekräftigte das Ministerium seine Position, dass die Verfassung die Religionsausübung im Rahmen der Gesetze garantiere und Gebetsstätten vor politischer oder ideologischer Einflussnahme geschützt seien. Die Kommission erklärte sich bereit, den Vereinigungen weiterhin zuzuhören und ihre Anliegen zu bearbeiten.
Quelle: TSA
Drei Festivals in Tiaret, Algier und Ouargla eingerichtet
Drei im Amtsblatt Nr. 70 veröffentlichte Ministerialerlasse schaffen Kulturfestivals, berichtet Radio Algérienne. Ein Erlass vom 22. Juni 2026 betrifft ein jährlich stattfindendes nationales Festival der traditionellen Reitkunst in Tiaret. Ein weiterer vom 1. Juli 2026 richtet in Algier ein internationales Festival der Kinder- und Jugendbuchbranche ein.
Ein weiterer Erlass vom 1. Juli 2026 schafft in Ouargla ein internationales Festival für Kinder- und Jugendliteratur und -kultur. Er hebt zugleich den Erlass vom 8. Dezember 2013 auf, mit dem das Internationale Kulturfestival für Buch, Literatur und Poesie gegründet worden war. Es geht um organisatorische Regelungen, nicht um den Veranstaltungsbeginn.
Quelle: Radio Algérienne
17. Oktober 1961: Mathilde Panot erneuert Forderung nach Anerkennung
Vor dem 65. Jahrestag des Massakers vom 17. Oktober 1961 in Paris hat Mathilde Panot, Fraktionsvorsitzende von La France insoumise, erneut dessen Anerkennung als „Staatsverbrechen“ gefordert. Laut Radio Algérienne kündigte sie die Teilnahme von LFI an den für Samstag, den 17. Oktober, geplanten Gedenkveranstaltungen an.
Der Bericht verweist zudem auf einen am 7. Oktober veröffentlichten Aufruf zu Versammlungen in Paris und Thiais, den unter anderem die französische Menschenrechtsliga unterzeichnet hat. Die Unterzeichner fordern die Kandidaten für die französische Präsidentschaftswahl 2027 zu einer klaren Position auf. Dies ist eine Forderung, keine neue Entscheidung der französischen Behörden.
Quelle: Radio Algérienne
CAF erhöht Zuschüsse für Mitgliedsverbände und Regionalunionen
Der afrikanische Fußballverband CAF kündigte am 14. Oktober an, die jährlichen Zuschüsse für seine 54 Mitgliedsverbände um 33 % anzuheben. Das geht aus einer von Radio Algérienne wiedergegebenen Mitteilung hervor. Jeder Verband kann demnach künftig bis zu 700.000 US-Dollar pro Jahr erhalten.
Die jährliche Finanzierung der Regionalunionen soll von 750.000 auf 900.000 US-Dollar steigen, also um 20 %. Nach Angaben der CAF sollen die Maßnahmen die nachhaltige Entwicklung und finanzielle Eigenständigkeit des afrikanischen Fußballs stärken. Die Ankündigung bestätigt keine bereits erfolgte Zahlung an den algerischen Verband.
Quelle: Radio Algérienne












