Landesweite Kräfte bleiben gegen Waldbrände im Einsatz
Das Innenministerium meldet, dass die Einsätze gegen Wald- und Buschbrände mit umfangreichen Kräften fortgesetzt werden. Der Zivilschutz arbeitet mit mobilen Waldbrandkolonnen, regionalen Einheiten, Forstdiensten, Kommunen und Mitteln der Streitkräfte zusammen. Zur Unterstützung aus der Luft gehören AT-802-Flugzeuge, BE-200-Löschflugzeuge und MI-26-Hubschrauber, vor allem in schwer zugänglichem Gelände.
Die Mobilisierung soll bestehen bleiben, bis die jeweils bekämpften Feuer gelöscht sind. Die Bevölkerung wird aufgefordert, brandgefährliches Verhalten zu vermeiden und neue Feuer sofort zu melden. Die Mitteilung enthält keine neue landesweite Bilanz zu betroffenen Flächen, Opfern oder Schäden. Sie belegt auch nicht, dass bereits alle Brände unter Kontrolle sind, denn Lage und Einsatzstand unterscheiden sich von Wilaya zu Wilaya.
Präsident besucht Verletzte des Brandes von Mohammadia
Nach seiner Rückkehr aus Deutschland besuchte Präsident Abdelmadjid Tebboune das Krankenhaus für schwere Brandverletzungen in Zeralda. Dort erkundigte er sich nach Menschen, die beim Brand in der Einrichtung für betreute Kinder in Mohammadia verletzt worden waren. Er sprach mit Überlebenden und ließ sich vom behandelnden Ärzteteam über die Betreuung informieren.
Die zugänglichen Angaben enthalten keine neue individuelle medizinische Bewertung. Deshalb werden weder Prognosen noch Aussagen zu rechtlicher Verantwortung oder Untersuchungsergebnissen hinzugefügt. Der bestätigte neue Vorgang ist der Krankenhausbesuch mit der ärztlichen Unterrichtung. Frühere Opferzahlen werden nicht als aktueller medizinischer Stand ausgegeben, und belastende Einzelheiten des Brandes bleiben ausgespart.
Wirtschaftsforum in Berlin bringt Abkommen in mehreren Branchen
Beim algerisch-deutschen Wirtschaftsforum wurden Abkommen und Absichtserklärungen zu Energie, Arzneimitteln, Bahn, Stadtverkehr und Industrieausrüstung unterzeichnet. Genannt werden die Gasbeziehung zwischen Sonatrach und VNG, die lokale Herstellung von vier pharmazeutischen Wirkstoffen durch Saidal und Boehringer Ingelheim sowie fünf Vereinbarungen von Siemens Mobility mit SNTF und dem Betreiber der Metro Algier.
Weitere Instrumente betreffen Siliziummetall, Straßenbahnkomponenten, Batterien, Biotechnologie, Tourismus und Vorprodukte für erneuerbare Energien. Vertrag, Protokoll und Memorandum haben unterschiedliche rechtliche Wirkung. Eine Unterzeichnung bedeutet weder, dass Fabriken bereits gebaut sind, noch dass Ausrüstung geliefert oder jedes Vorhaben endgültig finanziert wurde. Über die Umsetzung entscheiden nun technische Planung, Genehmigungen, Finanzierung und konkrete Folgevereinbarungen.
Sonatrach und VNG schließen Gasliefervertrag
Sonatrach und das deutsche Energieunternehmen VNG haben in Berlin einen Vertrag über die Lieferung von Erdgas geschlossen. Unterzeichnet wurde er von Sonatrach-Chef Nour Eddine Daoudi und VNG-Vorstandschef Ulf Heitmüller. Der Vertrag baut auf der bestehenden Beziehung beider Unternehmen auf und zählt zu den konkretesten kommerziellen Ergebnissen der bilateralen Treffen.
Preis, Liefermenge, Laufzeit, Lieferbeginn und Transportweg wurden in den zugänglichen Angaben nicht veröffentlicht. Diese Bedingungen lassen sich auch nicht aus allgemeinen Gesprächen über eine Verlängerung der Zusammenarbeit oder mögliche höhere Mengen ableiten. Der Gasvertrag ist zudem vom geplanten Wasserstoffkorridor SoutH2 zu trennen. Bestätigt ist die Unterzeichnung; nicht bekannte kommerzielle Daten werden nicht ergänzt.
Protokoll zielt auf Opel-Motorenproduktion in Algerien
Opel Automobile GmbH und AGM Holding Company unterzeichneten ein Protokoll zur Ansiedlung der Produktion von Opel-Motoren in Algerien. Stellantis ordnet den Schritt in einen größeren Plan für ein vollständiges Fahrzeugwerk und eine lokale industrielle Wertschöpfungskette ein. Das Protokoll schafft einen Rahmen für die Projektentwicklung, ist aber noch kein Produktionsstart.
Ein endgültiger Standort wurde nicht genannt. Ebenso fehlen ein Starttermin, die jährliche Kapazität, die Investitionssumme, der lokale Integrationsgrad, die vorgesehenen Modelle, Preise und eine Beschäftigtenzahl. Diese Punkte hängen von Studien, Genehmigungen und Ausführungsverträgen ab. Die Vereinbarung ist daher ein industrieller Meilenstein auf dem Weg zu möglicher Fertigung, keine bereits laufende Motoren- oder Fahrzeugfabrik.
Abwasseranlage in Adrar geht in Betrieb
Wasserminister Lounes Bouzegza weihte eine Anlage zur Reinigung und Aufbereitung von Abwasser für die Ksour Koussene und Bouzene in Adrar ein. Ihre angegebene Kapazität beträgt 22.320 Kubikmeter pro Tag. Die tertiäre Behandlung nutzt ultraviolette Desinfektion, damit aufbereitetes Wasser zur Bewässerung wiederverwendet werden kann.
Zum Besuch gehörten auch die Sanierung der Foggara Enhil und ein größeres Programm für 85 Foggaras in 15 Gemeinden. Dafür sind eine Milliarde Dinar und eine geplante Bewässerungsfläche von 942 Hektar genannt. Die neue Kläranlage ist in Betrieb, die Resultate des umfassenderen Programms bleiben dagegen Arbeitsziele. Nicht das gesamte theoretische Volumen wird bereits nachweislich auf Feldern eingesetzt.
Sommercamps werden landesweit auf Sicherheit und Betreuung geprüft
Jugendminister Mustapha Hidaoui leitete eine landesweite Videokonferenz zum Sommercamp-Programm 2026. Geprüft wurden Transport, Unterbringung, Verpflegung, Aufsicht, Sicherheit und die Bereitschaft der Einrichtungen für weitere Gruppen. Zuständige Stellen sollen Mängel beseitigen und in allen Aufnahmezentren vergleichbare Betreuungsstandards gewährleisten.
Die Sommerangebote richten sich nach Angaben des Ministeriums an nahezu eine halbe Million junge Menschen. Diese Zahl ist ein Ziel und keine abgeschlossene Teilnahmebilanz. Ein verbundenes Programm für Diasporakinder von 8 bis 16 Jahren läuft im Juli und August in Jugendeinrichtungen von 14 Wilayas. Drei Durchgänge verbinden Arabisch, algerische Geschichte, Kultur, Sport und Freizeit nach den offiziellen Bedingungen und verfügbaren Plätzen.
Frauen-Nationalteam bereitet sich auf den Afrika-Cup vor
Algeriens Frauen-Nationalteam setzt im technischen Zentrum Sidi Moussa die Vorbereitung auf den Frauen-Afrika-Cup 2026 fort. Ein Trainingsspiel gegen CF Akbou gab dem Trainerstab Gelegenheit, einen breiten Kader zu beobachten und das Zusammenspiel zu bearbeiten. Außerdem erhielten die Spielerinnen eine Einweisung in neue Wettbewerbsregeln.
Das Turnier in Marokko läuft vom 26. Juli bis 16. August. Algerien beginnt am 26. Juli um 18 Uhr Ortszeit gegen Senegal. Die Begegnung mit Akbou war ein Test im Training und kein offizielles Turnierergebnis. Daraus lassen sich weder der endgültige Kader noch die Startelf oder sportliche Aussichten ableiten, bevor Verband und Trainerteam ihre Entscheidungen bekannt geben.
Verfassungsgericht kündigt endgültige Wahlergebnisse für 13 Uhr an
Das Verfassungsgericht will die endgültigen Ergebnisse der Wahl zur Nationalen Volksversammlung am Samstag, 18. Juli, um 13 Uhr verkünden. Die Mitteilung verweist auf Artikel 191 der Verfassung und Artikel 211 des geänderten organischen Wahlgesetzes. Sie setzt damit einen genauen institutionellen Termin nach den einzelnen Phasen der Wahl.
Die Mitteilung enthält noch keine endgültige Sitzverteilung, Parteienrangfolge, geänderte Wahlbeteiligung oder Entscheidung über eine einzelne Beschwerde. Solche Ergebnisse werden hier nicht vorweggenommen. Vorläufige Zahlen bleiben bis zur Verkündung vorläufig. Die endgültige Verteilung und die rechtlichen Entscheidungen können nach Veröffentlichung des vollständigen amtlichen Dokuments gesondert dargestellt werden.












